Hermann Gröhe CDU - Generalsekretär

Hermann Gröhe geboren am 25. Februar 1961 in Uedem. Mitglied der (CDU).

Er war von 1989 bis 1994 Bundesvorsitzender der Jungen Union, ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages und war von Oktober 2008 bis Oktober 2009 Staatsminister bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.

28. Oktober 2009 wurde er vom CDU-Bundesvorstand als Generalsekretär der CDU Deutschlands gewählt.

 

Fotoquelle: Bundestagsbüro Hermann Gröhe
Urheber: Hermann Gröhe

 

 

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1980 am Quirinusgymnasium in Neuss absolvierte Gröhe ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln, welches er 1987 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete.

Anschließend war er bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. wissenschaftliche Hilfskraft bei Martin Kriele am Seminar für Staatsphilosophie und Rechtspolitik der Universität Köln tätig.

Nach Ableistung des Referendariats bestand er 1993 auch das Zweite juristische Staatsexamen. Seit 1994 ist er als Rechtsanwalt zugelassen.

Hermann Gröhe ist evangelisch, verheiratet und Vater von vier Kindern.

 

 

Hermann Gröhe

Gröhe wurde schon als Schüler 1977 Mitglied der CDU. Zunächst engagierte er sich in der Jungen Union und war von 1983 bis 1989 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Neuss.

Von 1989 bis 1994 war er dann Bundesvorsitzender der Jungen Union. Von 2001 bis 2009 war er Vorsitzender der CDU im Rhein-Kreis Neuss.

Von 1999 bis 2002 war Gröhe Vorsitzender des CDU-Bundesarbeitskreises Menschenrechte. Er gehört dem CDU-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen sowie dem Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung an.

Am 24. Oktober 2009 ernannte der CDU-Bundesvorstand Gröhe einstimmig zum kommissarischen CDU-Generalsekretär und wählte ihn am 21. März 2010 definitiv in dieses Amt.

Er trat damit die Nachfolge von Ronald Pofalla an, der als Kanzleramtsminister in die schwarz-gelbe Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wechselte.

 

 

Staatsämter

Gröhe gehörte von 1984 bis 1989 und erneut von 1993 bis 1994 dem Kreistag des Kreises Neuss an.

Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1994 bis 1998 Sprecher der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Anschließend war er bis 2005 Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Von 2005 bis 2008 war er Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Frühjahr 2006 wurde er zum Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen der Geheimdienste im Irak bestimmt.

Hermann Gröhe ist 1994 und 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Neuss I in den Bundestag eingezogen.

Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 47,7 % der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 47,8 % der Erststimmen und zog damit als direkt gewählter Abgeordneter in den Bundestag ein.

Am 1. Oktober 2008 übernahm Gröhe die Nachfolge Hildegard Müllers als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin.

Am 17. Dezember 2013 wurde Hermann Gröhe durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Bundesminister für Gesundheit und Pflege im Kabinett Merkel III ernannt.

 


 

 

Kirchliches Engagement

Gröhe ist Mitglied der Synode und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Außerdem von 2000-2008: Vorsitzender des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Neuss sowie 2000-2009: Mitherausgeber des evangelischen Monatsmagazins „chrismon“

Homepage von Hermann Gröhe

 

Mit freundlicher Genehmigung von Hermann Gröhe

 

 

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