Pfingst Unwetter vom 10. Juni 2014

Neuss nach dem katastrophalen Pfingst Unwetter



Situation in Neuss nach dem schweren Unwetter

In der Nacht auf den 10. Juni 2014 ereignete sich in Neuss ein sehr schweres Unwetter, bei dem viele Menschen verletzt wurden.

Das Unwetter am 9.6. und die Beseitigung von akuten Gefahrenstellen und den gröbsten Schäden stellten die Feuerwehr Neuss, die weiteren Hilfsdienste und Ämter der Stadtverwaltung vor eine tagelange Herausforderung.


Vonseiten der Feuerwehr waren alle Kräfte, Fahrzeuge und Kettensägen im Einsatz.

In der ersten Woche nach dem Unwetter wurden 414 Sturmeinsätze sowie 53 weitere Einsätze bearbeitet. Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte leisteten innerhalb dieser Zeit insgesamt 4.142 Stunden Einsatzdienst.

Ich möchte ganz persönlich allen Feuerwehrkräften für Ihren Einsatz, den Angehörigen und Arbeitgebern für deren Verständnis und den Hilfsorganisationen und Ämtern der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit danken", äußert sich Joachim Elblinger in Anbetracht der geleisteten Arbeit.

Verpflegt wurden die Einsatzkräfte durch den DRK-Kreisverband Neuss e. V. und den Malteser Hilfsdienst e. V.

Bei der Beseitigung von Sturmschäden unterstützten Kräfte aus 17 Ortsverbänden des THW (Nörvenich, Wesel, Moers, Euskirchen, Erkelenz, Hückelhoven, Kempen, Krefeld, Mönchengladbach, Nettetal, Neuss, Übach-Palenberg, Viersen, Attendorn, Lüdinghausen, Düren und Grevenbroich), die aus der Geschäftsstelle in Mönchengladbach koordiniert wurden.

Auch den Feuerwehren Kaarst und Meerbusch danken wir für deren Unterstützung im Neusser Stadtgebiet.

Quelle: Klartext-NE.de



Einsatzschwerpunkte

Anders als bei vorherigen Stürmen und Schlechtwetterfronten verteilten sich die Einsatzorte über das gesamte Stadtgebiet, wie eine Karte über die ersten 253 Einsätze nur vom 9.6. und 10.6. zeigt.

Um weite Fahrten zu vermeiden, wurden die Löschzüge der einzelnen Stadtteile möglichst in ihren originären Ausrückebereichen eingesetzt. Hubrettungsfahrzeuge und andere Unterstützung wurden jeweils gesondert angefordert.

Für Verpflegung, Nachschub wie Ketten für Kettensägen und Treibstoff wurde die Feuerwache angefahren.

Zusätzlich zu den unwetterbedingten Einsatzaufkommen musste die Wehr noch in der Sturmnacht 9 ausgelöste Brandmeldeanlagen kontrollieren.

Am 12.6. kam es zum Unfall eines Linienbusses mit mehreren Verletzten und einer eingeklemmten Person in Holzheim.

Am 17.6. verletzten sich 9 Personen bei der Vollbremsung eines Busses in der Innenstadt.

 

Neben den in der ersten Woche (bis 17.6.) bearbeiteten 414 Sturmeinsätzen war die Feuerwehr Neuss innerhalb dieser Woche 17x bei Bränden, 11x bei Brandmeldeanlagen, 5x bei Menschen in Notlagen, 8x bei Ölspuren, 6x bei Tieren in Notlagen, 1x bei einem Verkehrsunfall und bei 5 sonstigen Hilfeleistungen gefordert.


Quelle: Klartext-NE.de



Pfingst Unwetter vom 10.Juni 2014


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