Bildungszentrum Romaneum

Moderner Bildungsstandort im Herzen der Innenstad

Auf dem innerstädtischen Gelände zwischen Europadamm und Hymgasse entstand ein neues Bildungszentrum. Wo sich vor zwei Jahrtausenden römische Legionäre in einer Herberge stärkten, wurde ein gemeinsames Haus für die städtische Musikschule, die Volkshochschule sowie für das Studienzentrum der Fernuniversität Hagen gebaut.


Mieter VHS, Musikschule, Fernuni.
Bau Beginn Dezember 2009.
Fertigstellung Dezember 2011.
Kosten über 19 Millionen Euro im PPP-Verfahren (Private-Public-Partnership).

Romaneum


Das Romaneum wurde jetzt in einem Festakt mit 200 geladenen Gästen feierlich eröffnet.

...Bürgermeister Herbert Napp nahm den symbolischen Notenschlüssel in Empfang und gab ihn an Kulturdezernentin Christiane Zangs weiter. Feierliche Musik im Foyer mit den Musikschulensembles Cantica Nova, Solisten und den Bläserensembles mit einer neu komponierten „Romaneumsfanfare“ aus der Feder von Ralf Beckers eröffnete den denkwürdigen Tag.




Der Bekannte Bildungsforscher Professor Rainer Dollase von der Universität Bielefeld hielt einen humorvollen Vortrag – und auch das fertige Gebäude überzeugte und begeisterte die Gäste. Der anschließende „Tag der offenen Tür“ für alle Neusser Bürgerinnen und Bürger war ein voller Erfolg. Führungen, Schnupperkurse und Konzerte lockten mit mehreren Tausend Besucher in die Brückstraße 1, dem neuen Domizil für VHS, Musikschule und dem Regionalzentrum der Fern Uni Hagen.


Beste Akustik für neue Musikschule

Der Düsseldorfer Toningenieur Christian Zimmerli hat gemeinsam mit John Flynn, einem Experten von internationalem Rang, ein Klang-Konzept für das neue Musikschulgebäude im Romaneum erarbeitet. Sämtliche Unterrichtsräume verfügen nun über einen exzellenten Schallschutz. NGZ


Die Bodendenkmalpflege


Die Bodendenkmalpflege war und ist bei der Bebauung dieses innerstädtischen Grundstücks einbezogen. Gilt es doch, die wesentlichen und für die Stadt einmaligen historischen Funde aus dem Mittelalter und der Römerzeit zu sichern und öffentlich darzustellen. Das gilt insbesondere für die Grundfeste einer römischen Herberge (Mansio) und ein Kellergewölbe aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Das noch freizulegende und rund 17,5 Meter lange Stadtmauerstück an der nordöstlichen Seite soll wieder erlebbar gemacht werden. Darüber hinaus werden die historischen Funde durch eine Brückenkonstruktion an den Kehlturm angebunden.


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