Kirchen im Raum Neuss

Übersicht über Kirchen im Raum Neuss

In Neuss gibt es noch weitere sehenswerte Kirchen zu erkunden, hier eine kleine Auswahl.


Christuskirche Neuss

Die Ev. Christuskirchengemeinde liegt im Zentrum der Stadt. Die namensgebende Christuskirche, welche im Jahre 2006 ihr 100-jähriges Jubiläum feierte, liegt in der Mitte der Gemeinde und ist Ausgangspunkt der Gemeindebildungen in der Neusser Region.

Neben dem benachbarten Martin-Luther-Haus an der Drususallee wurde 1971 im Südwesten der Innenstadt an der Einsteinstraße ein Gemeindezentrum in Dienst genommen.



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Dreikönigenkirche

Ansicht der Kirche Die Kirche Hl. Dreikönige (meist Dreikönigenkirche) ist die Pfarrkirche der gleichnamigen katholischen Pfarrgemeinde in Neuss. Sie wurde von 1909 bis 1911 errichtet.



Geschichte

Nachdem bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Neuss nur die Pfarre Quirinusmünster bestand, trugen die neuen Pfarrgründungen und Kirchenbauten St. Josef (Furth) (1888), St. Marien (1902) und Hl. Dreikönige (1909 bis 1911) dem starken Wachstum der Stadt Rechnung.


Architektur

Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika auf Kreuzgrundriss. Der hohe, haubenbekrönte Turm steht im Winkel zwischen südlichem Querhausarm und Chor. Die Bauformen sind der Renaissance nachempfunden. Die repräsentativen Querhausfassaden tragen geschwungene Giebel.


Ausstattung

Zunächst wurde für die Kirche ein großer Teil der Ausstattung aus der profanierten Hospitalkirche in der Brückstraße übernommen. 1919 wurden die Fenster des Künstlers Jan Thorn Prikker eingesetzt. Am 11. Juni 1922 erhielt die Kirche vier neue Glocken.

Ein neuer, von Dominikus Böhm entworfener Hochaltar ersetzte 1936 den aus der ehemaligen Hospitalkirche stammenden Altar.


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St. Marien

Ansicht von Norden St. Marien ist die größte katholische Kirchengemeinde in Neuss. Die Kirche liegt südlich des Neusser Hauptbahnhofes am Marienkirchplatz.



Geschichte

Die Gemeinde St. Marien wurde 1896 gegründet, 1902 folgte die Fertigstellung der Marienkirche, die heute mit den Fenstern von Emil Wachter zu einem der bedeutenden Bauwerke der Stadt Neuss gehört. Im Jahr 1996 feierte die Pfarrgemeinde St. Marien ihr 100-jähriges Jubiläum, im Jahr 2002 konnte der 100. Jahrestag der Konsekration der Kirche begangen werden.

Mit Beginn des Jahres 2005 wurde die Pfarre St. Barbara in die Gemeinde St. Marien eingegliedert. Seitdem zählten zur Gemeinde etwa 8.000 Katholiken, womit St. Marien die größte Gemeinde in Neuss war. St. Marien gehörte zum Dekanat Neuss-Nord / Stadtdekanat Neuss.

Zum 1. Januar 2008 wurde die Kirchengemeinde St. Marien mit den Gemeinden St. Quirin, Hl. Dreikönige und St. Pius X. zum Seelsorgebereich "Neuss-Innenstadt" zusammengelegt.

Später wurde sie dem neuen Dekanat Neuss/Kaarst im Kreisdekanat Rhein-Kreis Neuss zugeordnet.

In ihrer gut 100-jährigen Geschichte sind aus der Gemeinde St. Marien viele junge Menschen hervorgegangen, die ihr Leben dem Dasein als Priester oder Ordensmensch gewidmet haben. So gab bzw. gibt es allein 43 Primizianten; ein weiterer Mann aus der Gemeinde bereitet sich auf die Priesterweihe vor.

Folgende prominente Geistliche stammen aus der Gemeinde St. Marien oder waren bereits dort tätig:


Walter Jansen († 2004), Weihbischof des Erzbistums Köln
Rainer Maria Woelki, seit 2003 Weihbischof des Erzbistums Köln
Dominik Schwaderlapp, seit 2004 Generalvikar des Erzbistums Köln

Im Jahr 2009 wurde die Pfarrgemeinde für ihren hervorragenden Internetauftritt ausgezeichnet. Bei einem Wettbewerb des Erzbistums Köln für alle Pfarrgemeinden, Seelsorgebereiche, Verbände oder kirchliche Gruppierungen, die ehrenamtlich organisiert sind, belegte die Gemeinde den zweiten Platz.


Pfarrer

Msgr. Dr. theol. Josef Drammer (1896-1898)
Prälat Jakob Knott (1899-1911)
Msgr. Karl Brucherseifer (1911-1933)
Prälat Adolf Colling (1933-1967)
Msgr. Gabriel Zander (1968-1989)
Msgr. Wilfried Korfmacher (1989-2009, seitdem Pfarrvikar)
Msgr. Guido Assmann

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Weitere Kirchen aus dem Raum Neuss finden Sie hier ...

Quelle: (Bilder) Neusser Presseamt / (Infos) WIKIPEDIA


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