Die COVID-19-Pandemie


Coronavirus (COVID-19)

Weitreichendes Kontaktverbot erlassen! Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit mit Ausnahmen untersagt - Handel und zahlreiche Dienstleistungsbranchen eingeschränkt!

Update Neuss Dienstag, 24. März 2020, 14 Uhr:
Wer sich trotz des Versammlungsverbots mit mehr als einer weiteren Person im öffentlichen Raum aufhält, muss ein Bußgeld von 200 Euro bezahlen – pro beteiligte Person.

Eine Ansammlung von mehr als zehn Personen stellt eine Straftat dar, die mit Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.


Dies regelt ein vom Land Nordrhein-Westfalen herausgegebener Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung.



Unsere Innenstadt glich in der Corona-Pandemie teilweise einer Geisterstadt!


Neuss während der Corona-Pandemie.




Die Bußgelder im Detail:

- Öffentliche Ansammlung (mehr als zwei Personen): 200 Euro pro Person.

- Öffentliche Ansammlung (mehr als zehn Personen): Straftat.

- Picknicken oder Grillen an öffentlichen Plätzen: 250 Euro pro Person.

- Unerlaubter Besuch in Krankhäusern/Pflegeheimen: 200 Euro pro Person.

- Betrieb von Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Kinos, Fitness

- und Sonnenstudios: 5.000 Euro.

- Betrieb von Restaurants, Cafès, Kneipen, Imbissen: 4.000 Euro.

- Betrieb von Friseursalons, Massagesalons, Kosmetik-, Nagel und

- Tattoo Studios: 2.000 Euro.

- Durchführung öffentlicher Veranstaltungen: Straftat.

- Teilnahme an öffentlicher Veranstaltung: 400 Euro pro Person.


Ausgenommen:
- Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen

- die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen

- zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen

- die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs

- Beerdigungen



11. Mai 2020 Corona-Lockerungsmaßnahmen in Neuss
Erste Geschäfte, Kneipen und Restaurants dürfen unter strengen Auflagen wieder öffnen!



Gastronomie im Überlebens-Modus
Mit den angekündigten Lockerungsmaßnahmen schöpfen Gastronomen die Hoffnung, zumindest ihre Verluste erst einmal zu reduzieren. Nicht überall wird sich der Betrieb rechnen.

Aber immerhin ist es ein Licht im Überlebenskampf.


13. Mai 2020
Bier wird immer billiger: Deutsche Branche kämpft ums Überleben!

Die Corona-Krise geht auch an der Bier-Branche nicht spurlos vorbei: Viele Brauereien verzeichnen seit Beginn der Einschränkungen deutlich sinkende Umsatzzahlen - was sich auch auf die Verkaufspreise der Biersorten in Supermärkten und Co. auswirkt.


Brauereien hoffen, dass Preisschlachten nach Corona aufhören!

Aber eines ist klar. Wir alle dürfen uns von Corona nicht einschüchtern lassen. Optimismus und Kreativität gepaart mit Vernunft und Besonnenheit sind gefragt.

Auch in der Bierbranche.


Update: 8. Juli 2020
Neue Coronaschutzverordnung: Alle großen Festveranstaltungen bis 31. Oktober in NRW verboten!

Vorerst dürfen in NRW keine Großveranstaltungen stattfinden - bis mindestens 31. Oktober.

Das steht in der neuen Corona-Schutzverordnung.

Dazu zählen auch Straßen- oder Weinfeste.

Nordrhein-Westfalen hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert.

In der neuen Coronaschutzverordnung, die veröffentlicht wurden, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt.

Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen können bei bestimmten Hygiene- und Abstandsvorgaben erlaubt werden.

Bund und Länder hatten sich bereits Mitte Juni auf die Verlängerung des Verbots geeinigt.

Mit der neuen Verordnung ist es in Nordrhein-Westfalen jetzt rechtskräftig.



Initiative „Neuss vereint“.
Wirte fürchten „Sterben auf Raten“.

Die Schließung von Gaststätten und Restaurants als Folge der Corona-Pandemie hat die Neusser Wirte hart getroffen.

Auch nach der Öffnung ist die Lage weiter prekär. Aber statt den Kopf in den Sand zu stecken, krempelten einige Wirte die Ärmel hoch und haben kurzerhand einen Verein und ein Crowdfunding- Projekt ins Leben gerufen.

Ziel: die Rettung der Neusser Gastronomie.

Am Samstag den 6. Juni 2020 präsentierten sie ihr Projekt auf dem Markt den Neussern und trafen auf reges Interesse.


Infoveranstaltung vom 6.Juni 2020


Inzwischen sind 41 Gastronomen in der Mitgliederliste des Vereins „Neuss vereint“ gelistet. In der kleinen Runde der Gründungsmitglieder war die Idee geboren worden, eine Rettungsaktion für die Wirte auf die Beine zu stellen.

Am Infostand auf dem Markt ging es dann am Samstag hin und her, die Gastronomen suchten und fanden das Gespräch mit den Menschen und auch untereinander.

„Ein zweites Ziel des Vereins ist es auch den Kontakt der Wirte untereinander zu verbessern, um in Zukunft mehr mit einer Stimme sprechen zu können“, erklärt Gründungsmitglied Marvin Schorn vom Hamtorkrug.

Quelle: NGZ



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