Das Marie Curie Gymnasium

Das Marie Curie Gymnasium aus damaliger Sicht



Die Geschichte des Marie Curie Gymnasiums

Das Marie Curie Gymnasium wurde 1969 als 2.Städtisches Mädchengymnasium gegründet. Als zukünftigen Standort hatte der Rat der Stadt Neuss die Nordstadt vorgesehen, da dieser Stadtteil bislang noch kein gymnasiales Schulangebot aufweisen konnte.

Bis zum endgültigen Bezug des heutigen Standortes Jostenallee dauerte es allerdings noch vier Jahre, während derer das neu gegründete Gymnasium eine Wanderschaft durch verschiedene Standorte der Neusser Südstadt und Innenstadt durchlebte.

Erste Schulleiterin war ab 1970 Oberstudiendirektorin Weyhe. Im Jahre 1971 wurde das Gymnasium, das bislang unter dem profanen Namen 2.Städtisches Mädchengymnasium bekannt war, auf Betreiben von Frau Weyhe in Marie-Curie-Gymnasium umbenannt.

Zum Schuljahr 1973/74 konnten dann endlich die heutigen Schulgebäude bezogen werden.

Die gewerblich-technische Berufsschule der Stadt Neuss bezog ihre neuen Gebäude im Hammfeld und räumte ihren alten Standort an der Jostenallee, den sie seit 1926 innehatte.

Das denkmalgeschützte Gebäude stammt aus den Jahren 1914/15 und wurde ursprünglich als Königlich-Preußisches Lehrerseminar konzipiert. Es war eine Ausbildungsstätte für Volksschullehrer, heute würde man das Seminar eine pädagogische Hochschule nennen.

In den Zeiten des 1.Weltkrieges und in den Wirren der Zwanziger Jahre konnte das Lehrerseminar allerdings niemals seine Bedeutung entfalten und wurde dann auf Betreiben der Stadt geschlossen, da man das Schulgebäude für die städtische Berufsschule benötigte.

In den Nachkriegsjahren des 2.Weltkriegs wurden auf dem Schulgelände noch mehrere eingeschossige Werkstattgebäude errichtet, die dann später für das Marie-Curie-Gymnasium zu naturwissenschaftlichen Lehrräumen umgebaut wurden.

Auf Betreiben von Oberstudiendirektorin Weyhe, die selbst studierte Chemikerin war, wurde das Gymnasium stark auf Naturwissenschaften ausgerichtet.

Ein besonderes Projekt war 1975 die Gründung eines doppelqualifizierenden Berufsausbildungsweges zum Chemisch-Technischen-Assisstenten, den man zeitgleich mit der Erlangung des Abiturs erwerben konnte.

Noch heute ist diese Zusatzausbildung für viele Schüler sehr attraktiv.

Im Jahre 1974 wurde im Marie-Curie-Gymnasium die Koedukation eingeführt. Frau Oberstudiendirektorin Christel Weyhe trat nach 15 Jahren als Schulleiterin im Jahre 1985 in den Ruhestand und wurde im Jahre 1986 von Dr.Heinz Wambach abgelöst.

Dieser wurde jedoch bereits nach vier Jahren auf die Position eines Leitenden Regierungsschuldirektors zur Bezirksregierung Köln berufen.

Er wurde von Oberstudiendirektor Andreas v.Vultée im Jahre 1990 als Schulleiter ersetzt, welcher in 18 Jahren unermüdlicher Arbeit dem Marie-Curie-Gymnasium zu einem bemerkenswerten Ruf und Ansehen verhalf. Unter seiner Leitung wurde das Gymnasium um einen bilingual-englischen Zweig ergänzt, welcher sich nach wie vor einer hohen Attraktivität erfreut.

Die Leistungsergebnisse landesweiter Zentralprüfungen belegen, dass das Leistungsvermögen der Schule bemerkenswert über dem Durchschnitt liegt. Zahlreiche Interessen- und Arbeitsgemeinschaften bezeugen in hohem Maße die Lernfreude und Leistungsbereitschaft der Schüler.

Eine der erfolgreichsten Arbeitsgemeinschaften der Schule ist die Geschichtswerkstatt unter Leitung der Geschichtslehrer Michael Kahlki und Michael Schmitt.

Herr Kahlki, ein erfahrener und engagierter Geschichtslehrer war im Februar 2003 an das Marie-Curie-Gymnasium versetzt worden und hatte an seiner vorherigen Schule bereits große Erfahrungen mit den Geschichtswettbewerben der Körber-Stiftung gesammelt.

Auch hier am Marie-Curie-Gymnasium hatte er bald interessierte und engagierte Schüler aller Altersgruppen um sich versammelt, welche sich mit großer Leidenschaft alleine oder in einer Gruppe an den Geschichtswettbewerben des Bundespräsidenten unter Federführung der Körber-Stiftung beteiligen.

Unterstützung fand Herr Kahlki bald durch den Referendar Michael Schmitt, den man nach Beendigung seines Referendariats gerne fest ans Marie-Curie-Gymnasium gebunden hat.

Die bisherigen Erfolge der Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums sind absolut herausragend und die Geschichtswerkstatt ist daher besonders glücklich, dass Karl-Heinz Burghartz den Arbeiten der Schüler auf seiner heimatgeschichtlichen Webseite einen Platz einräumt um diese Arbeiten der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Ehefrau von Herrn Kahlki als Grundschullehrerin an der Karl-Kreiner-Grundschule Schüler zur Mitarbeit gewinnen konnte, die sich bislang ebenfalls sehr erfolgreich an den Wettbewerben beteiligt haben.

Eine Tatsache, die angesichts des jungen Alters der Schüler nicht hoch genug gewertet werden kann.


 - Mit freundlicher Unterstützung von Michael Kahlki & Viktor Steinfeld. -


Geschichtswettbewerb 2004 bis 2011

Geschichten von Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.


Inhaltsverzeichnis:

Augustinerinnenorden

Carl Kirchhoff

Neusser Kanalarbeiter

Reuchenberger Helden?

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