Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte der Teilnehmer

Melanie Pastors

Zugegebener Maßen ist Geschichte nicht unbedingt einer meiner größten Leidenschaften, sondern eher im Gegenteil, doch als ich vom Geschichtswettbewerb gehört habe, klang das zwar nach etwas Geschichtlichem und nach viel Arbeit, aber auch nach viel Spaß und Freude.

Mit der Gruppe ein Thema zu wählen, welches Herausforderungen mit sich bring, doch auch jeder Menge Faszination, ist nicht unbedingt der einzige Grund meiner Teilnahme.

Besser noch, diese Herausforderungen zusammen zu meistern und wie richtige Forscher sich einer Sache völlig hinzugeben und da hinter zu stehen macht meine Begründung schon fast vollständig.

Außerhalb der Schule, aber trotzdem damit verbunden an einem Projekt zu arbeiten, zu recherchieren und in der Geschichte zu forschen, dass vielleicht doch noch die Freude an der Geschichte geweckt wird machte meinen Entschluss an dem Geschichtswettbewerb teilzunehmen komplett.

Ein knappes halbes Jahr voller Arbeit und Herausforderungen, aber auch mit viel Spaß und Freude verbundenes liegt hinter uns. So könnte man unsere Arbeit am Geschichtswettbewerb gut beschreiben.

Oft gaben uns Quellen nicht die erhofften Informationen oder zum Teil nur Unbrauchbares.

Natürlich blieb auch die viele Arbeit nicht verborgen. Interviews Führen und auswerten, Texte schreiben, Quellen auswerten etc. All dies war nicht immer leicht und manchmal standen wir vor Herausforderungen, z.B. die spärlichen Informationen zu ordentlichen Texten zu verarbeiten. Doch bis jetzt sind wir mit jeder Herausforderung fertig geworden.

Und man würde lügen, wenn man behaupte, es habe keine Differenzen und manchmal auch kleine Auseinandersetzungen in der Gruppe gegeben. Doch zum Glück haben wir fast jede Differenz beglichen und konnten harmonisch weiter forschen und arbeiten.

Aber auch der Spaß blieb keinem von uns verborgen. Der Besichtigung des Kanals und die zahlreichen Interviews wecken nur schöne Erinnerungen in mir. Das Halbe Jahr war gewiss kein langweiliges und leichtes, sondern eins mit viel Spaß und Spannung.

Ich könnte mit durchaus vorstellen ein weiteres Mal am Geschichtswettbewerb teilzunehmen, wobei ich dann eine etwas kleinere Gruppe bevorzugen würde, da es mit fünf Personen doch recht schwierig ist Treffen zu planen. Und wenn das Thema dann ein genauso spannendes ist, wie bei diesem Mal, steht der nächsten Teilnahme ja nichts mehr im Wege

Anita Vißers

Zuerst war es für mich eine schöne, neue und später eine mühselige Arbeit, dennoch fand ich es interessant, im Archiv von Neuss auf die Suche nach wertvollen Informationen für unsere Arbeit zu gehen.

Ebenfalls neu war für mich das Führen von Interviews. Ich fand es spannend, aus erster Hand Informationen über die Arbeiten im Kanal zu erfahren.

Doch das I-Tüpfelchen aus der ganzen Zeit der Arbeit war sicherlich der Besuch im Kanal (Regenwasserkanal). So etwas selber, live, zu erleben ist eine ganz besondere, eigene Erfahrung, die man später auch sicherlich seinen Kindern erzählen kann.

Michelle Förmer

Die Teilnahme am Geschichtswettbewerb hat mir persönlich total viel Spaß gemacht. Ich fand es sehr interessant mal etwas mehr zu recherchieren, als nur bei Wikipedia nach zu gucken, es auszudrucken und dann dem Lehrer vor die Füße zu werfen.

Das Arbeiten mit Anderen hat auch viel Spaß gemacht. So kam man sich näher und lernte sich besser kennen. Außerdem arbeitet es sich mit Mehreren immer besser als alleine.

Die Arbeit im Stadtarchiv war auch sehr interessant und aufregend, die vielen Interviews mit den verschiedensten Leuten, der Besuch im Wasserwerk und zuletzt im Regenwasserkanal, das war einfach toll so etwas Mal zumachen. Es war allerdings auch nicht alles so einfach, da man einfach viel Zeit und Arbeit in diese Sachen investieren muss, damit sie wirklich gut und aussagekräftig werden.

Natürlich konnte man nicht zu allen Terminen, man musste Leuten ab und zu mal hinterher laufen, zwei Leute sind ja auch ausgestiegen, weil sie es nicht auf die Reihe bekommen haben, aber im Großen und Ganzen bin ich froh, dass ich es mit den Anderen durchgezogen habe und viel mehr über die Arbeit unserer Mitmenschen erfahren habe. Ich denke, die ganze Arbeit hat sich gelohnt und wir hatten alle auch ne Menge Spaß.

Nadine Bernardy

Ich habe schon seit ein paar Jahren immer mal wieder etwas von Geschichtswerkstätten und solchen Wettbewerben an unserer Schule gehört. Als diese Jahr unser Lateinlehrer Herr Kahlki davon sprach, uns mögliche Themen nahe legte und versuchte uns davon zu überzeugen, dabei mitzumachen, dachte ich ernsthaft darüber nach.

Er sprach mich noch einmal darauf an und bestärkte mich in dem Beschluss mitzumachen. Ich war von Anfang an daran interessiert mit einer Gruppe von Mitschülern gemeinsam einer Frage zu Helden in der Neusser Geschichte nachzugehen.

Mir macht es Spaß, an einer bestimmten Frage so lange rum zu forschen, bis ich eine plausible Antwort gefunden habe.

Ein weiterer, allerdings weniger ausschlaggebender Punkt war, einen Preis zu gewinnen. Das spornte mich und unsere jetzige Gruppe noch zusätzlich an.

Dieses Jahr erfolgte meine erste, aber hoffentlich nicht letzte Teilnahme am Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten.

Anfangs bedurfte es etwas Überredungskunst, aber als ich dann in Recherchen und Interviews involviert war, hat es großen Spaß gemacht.

Ich habe während de Wettbewerbs gelernt, mich auch über einen längeren Zeitraum mit ein und demselben Thema zu befassen und auch bei Problemen während der Recherchen oder in der Gruppe nicht sofort den Kopf in den Sand zu stecken, sondern das Beste daraus zu machen.

Bei einer weiteren Teilnahme würde ich allerdings nicht noch einmal mit einer sechsköpfigen Gruppe arbeiten, sondern höchsten in einer dreier oder vierer Gruppe. Dies macht es auf jeden Fall einfacher, Informationen untereinander auszutauschen und Termine zu koordinieren.

Insgesamt war die Zeit in der ich am Wettbewerb teilgenommen habe sehr spannend, manchmal nervenaufreibend, aber trotzdem lehrreich.

Klaus Fuchs

Wenn ich die sechs Monate Arbeit an unserem Thema rückblickend bewerte, muss ich sagen, dass das ganze Projekt mir sehr großen Spaß gemacht hat. Ungewohnt und lästig fand ich die Arbeit im Archiv, spannend waren für mich die Eindrücke, die ich bei den Interviews gewonnen habe, da ich noch viele andere Hobbies habe, war es schwer alle Termine unter einen Hut zu bringen.

Als ich meinen Klassenkameraden von unserem Thema erzählt habe, wurde ich sehr oft belächelt und ausgelacht, aber das war es was mich angespornt hat weiterzuarbeiten. Für mich war es sehr wichtig und interessant Techniken des Interviewens kennen zu lernen und diese anzuwenden. Ich würde es beim nächsten Wettbewerb davon abhängig machen, ob mich das Thema reizt und ich genug Zeit habe (ich bin bald in der Oberstufe), wenn das alles zutrifft, dann mache ich noch einmal mit.

 

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Literaturverzeichnis

 

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