Entwicklungshilfeprojekt Burundi

Entwicklungshilfeprojekt Augustinerinnen-Burundi

Die Neusser Augustinerinnen haben im Jahre 1965 die erste Hilfsstation, mit rund 45 Betten, in Gihanga gegründet. Mit dieser Station wollte man Burundi über das gröbste hinweghelfen, doch der Andrang war sehr groß und ein weiteres Krankenhaus war dringend nötig.

Doch trotz Betten- und Platzmangel in Gihanga wurde keiner der Hilfesuchenden abgewiesen, da einige sogar tagelange Fußmärsche hinter sich hatten, nachdem sie von der Station gehört haben und dort Hilfe suchten.

Im Jahre 1968 wurde dann eine zweite Missionsstation in Gitaramuka gebaut, 200 km nördlich von der Hauptstadt Bujunubura. Die Pläne für dieses Krankenhaus hatte Schwester Beatrix im Gepäck. Diese Schwester hatte alle Fäden in der Hand und wies die 30 einheimischen Arbeiter ein, da nicht einmal der Bauleiter an Ort und Stelle war.

 

(Quelle: www.neusser-augustinerinnen.de)


 

Die Arbeit in Zentralafrika benötigte mindestens so viel Mut, wie moralische und finanzielle Unterstützung.

Die Neusser Augustinerinnen, die unter schwierigsten Umständen im afrikanischen Burundi schwerste Arbeit in zwei Missionsstationen leisten, stoßen täglich an ihre Grenzen.

Die Arbeit der jeweils drei Schwestern pro Station ist nicht nur eine psychische, sondern auch eine physische Zumutung, da Malaria und Cholera die Region plagt und nicht jeder die helfenden Nonnen freundlich aufnimmt. In diesen Gegenden herrschen häufig Bürgeraufstände, bei denen die Schwestern sowie auch alle Helfer, oft selbst in große Gefahr geraten.

Einige Einheimische sehen sie als Eindringlinge und griffen sie an, bis ein Vertrag mit der Regierung vereinbart wurde. Nach diesem Vertrag werden die Städte nur noch mit Medikamenten und anderer Hilfe versorgt, wenn die Nonnen unter großen Schutz gestellt würden. Trotzdem ist die Gefahr für die Schwestern noch groß.

Trotz schlimmster Krankheiten kommen rund um die Uhr Kinder zur Welt. 1981 gab es sogar über 100 Taufen in der Missionsstation. Während der Missionsarbeit der Augustinerinnen gab es auch Menschen, die die Möglichkeit hatten, sich für erhaltene Hilfe zu revanchieren.

Herr Dr. Hüsch, der als Kind nach dem Tod seiner Mutter von den Ordensschwestern begleitet wurde, machte viel für das Burundiprojekt möglich. Zum Beispiel sorgte er dafür, dass ein Transportwagen nach Burundi geflogen wurde, flog selbst mit nach Afrika und unterstützt die Schwestern noch heute, wo er kann.

Die Arbeit in Zentralafrika benötigte mindestens so viel Mut, wie moralische und finanzielle Unterstützung.

Die Neusser Augustinerinnen, die unter schwierigsten Umständen im afrikanischen Burundi schwerste Arbeit in zwei Missionsstationen leisten, stoßen täglich an ihre Grenzen. Die Arbeit der jeweils drei Schwestern pro Station ist nicht nur eine psychische, sondern auch eine physische Zumutung, da Malaria und Cholera die Region plagt und nicht jeder die helfenden Nonnen freundlich aufnimmt.

In diesen Gegenden herrschen häufig Bürgeraufstände, bei denen die Schwestern sowie auch alle Helfer, oft selbst in große Gefahr geraten. Einige Einheimische sehen sie als Eindringlinge und griffen sie an, bis ein Vertrag mit der Regierung vereinbart wurde.

Nach diesem Vertrag werden die Städte nur noch mit Medikamenten und anderer Hilfe versorgt, wenn die Nonnen unter großen Schutz gestellt würden. Trotzdem ist die Gefahr für die Schwestern noch groß.

Trotz schlimmster Krankheiten kommen rund um die Uhr Kinder zur Welt. 1981 gab es sogar über 100 Taufen in der Missionsstation. Während der Missionsarbeit der Augustinerinnen gab es auch Menschen, die die Möglichkeit hatten, sich für erhaltene Hilfe zu revanchieren.

Herr Dr. Hüsch, der als Kind nach dem Tod seiner Mutter von den Ordensschwestern begleitet wurde, machte viel für das Burundiprojekt möglich. Zum Beispiel sorgte er dafür, dass ein Transportwagen nach Burundi geflogen wurde, flog selbst mit nach Afrika und unterstützt die Schwestern noch heute, wo er kann.

 

Dr.Hüsch mit Carina

zeigt ein Foto der Ordensgründerin und Alisha

Quelle: Privatarchiv Kahlki

 

Da die Missionsstationen nie genug Hilfe und Geld zur Verfügung hatten, gab es zahlreiche Spendenaktionen von Neuss bei denen sich manchmal sogar die Pfarreien von Büderich und Kaarst beteiligt haben. Im Januar 1967 gab es eine Sammelaktion die mit einem sehr großen Erfolg endetet.

10 Lastwagen jeweils 3 ½ Tonnen schwer, wurden voll mit Kleidern, Mänteln, Hemden, Wolle usw. gepackt und nach Burundi geflogen. Anfangs gab es große Schwierigkeiten, die Alles gut unterzubringen. Doch wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg, und alle Sachen kamen gut in Burundi an.

Dieser Erfolg hat die Neusser Augustinerinnen sehr gerührt. „So etwas an Spendenfreude hat man in Neuss noch nicht erlebt“. Außerdem sagten die Schwestern „ Es sollte doch keiner mehr kommen und sagen, die Menschen von heute seien schlecht und hätten kein Herz“. So wurden auch im Dezember 1980 von Schwester M. Beatrix 25.000 Mark mitsamt viel Wäsche hoher Qualität nach Burundi gebracht.

Die Augustinerinnern haben jedoch nicht damit gerechnet, dass so viele Menschen spenden würden und mittlerweile ist ein schöner Brauch zum Weihnachtsfest daraus geworden, ein Päckchen nach Burundi zu schicken oder ein wenig Geld für einen guten Zweck zu überweisen.

Dank diesem großen Engagement der Spender konnten die Neusser Augustinerinnen pro Monat um die 3000 Kranken pflegen. Jährlich gab es neben der Christenschule und der Endbindungsstation mit 45 Betten über 3000 stationäre Betreuungen, 15.000 Beratungen und 2000 Geburten, eine Krankenstation mit 80 Betten, die Ambulanz mit 70.000 Behandlungen sowie eine Cholerastation.

Heute liegt die Verantwortung und Betreuung der Stationen nicht mehr bei den Augustinerinnen, sondern bei einheimischen Ordensschwestern, die von ihnen ausgebildet wurden, mit denen sich die Augustinerinnen in jeder Hinsicht sehr verbunden fühlen. Ein Ausdruck dieser Freundschaft sind die regelmäßigen gegenseitigen Besuche.

Wegen ihres Engagements und ihrer großartigen Hilfe in Burundi wurden die Neusser Augustinerinnen nicht nur von der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung, als „wahre Heldinnen Burundis“ bezeichnet.

 

(Bild entnommen: www.neusser-augustinerinnen.de)


 

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