Erfahrungsberichte

Unsere Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht (Carina)

Die Teilnahme an dem diesjährigen Geschichtswettbewerbs war für mich in vielen Hinsichten sehr lehrreich. Es war eine Herausforderung, sich so lange Zeit mit einem Thema so intensiv zu beschäftigen und viele Quellen und andere Texte auszuwerten, bis man sie nicht mehr sehen konnte.

Sich jede Woche mit dem Thema zu befassen und manchmal auch mehrere Stunden zu investieren, war manchmal eine echte Überwindung. Die vielen verschiedenen Menschen kennenzulernen war eine sehr schöne Erfahrung.

Zum Beispiel der Tag mit Schwester Maria Goretti und den anderen Schwestern war sehr erlebnisreich, doch auch die kranken Menschen in dem Hospiz des Ordens oder das Treffen mit dem Rechtsanwalt Dr. Hüsch werde ich lange nicht vergessen.

Die Erfahrung, dass es auch noch Lehrer gibt, die sich so umfassend damit beschäftigen, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen war sehr erfrischend. Ich fand es sehr interessant diese Erfahrung zu machen, kann aber nicht sagen, dass ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mitmachen werde.

Erfahrungsbericht: (Alisha)

Als wir mit dem Projekt angefangen haben, hatte ich großen Respekt davor, wie viel Arbeit es sein würde, so ausführlich über ein so umfangreiches Thema zu recherchieren. Trotzdem habe ich mich sehr auf die Arbeit gefreut und war sehr neugierig, zumal ich durch meine Arbeit am Geschichtsprojekt des MCGs schon einen guten Einblick über das Arbeitspensum bekommen konnte.

Obwohl es manchmal unglaublich nervig sein konnte, so viele Termine einzuhalten und im Stadtarchiv konzentriert zu arbeiten, wenn man um einiges lieber über Gott und die Welt tratschen würde, hatte ich immer noch genug Interesse am Thema und der Arbeit, um nicht alles hinzuwerfen.

Bereut das Thema anzufangen habe ich nie, auch wenn die Motivation in der Gruppe, besonders im Endspurt, als so viel Arbeit auf einmal auf uns zugekommen ist, wirklich im Keller war, blieb da immer noch viel Ehrgeiz und für mich waren die letzten Arbeitsschritte auf eine Art und Weise trotzdem spannend.

Alles in Allem fand ich das Projekt unheimlich interessant, besonders die langen Interviews waren für mich eine schöne, wenn auch anstrengende Erfahrung. Ich fand es interessant, die Leute kennenzulernen, ihre Geschichte zu hören, zu merken wie sie sich freuen, dass sich jemand für ihre Geschichte interessiert.

Das war nicht immer lustig, besonders bei den Recherchen über das Sterbehospiz habe ich gezweifelt, ob dieses Thema nicht zu viel für mich ist, doch selbst die Trauer war eine angenehme Erfahrung. Ich werde die Arbeit über dieses Thema in guter Erinnerung behalten und glaube auch, dass ich nächstes Jahr noch einmal teilnehmen werde, trotz der vielen Arbeit.

Erfahrungsbericht: (Julia)

Es war eine neue Erfahrung, sich sechs Monate mit ein und demselben Thema zu beschäftigen. Um genauere Informationen zu erhalten sind wir oft in das Stadtarchiv nach Neuss gefahren und waren auch in der Stadtbibliothek, hatten ein Interview mit den Schwestern und anderen Menschen, die und etwas über die Augustinerinnen erzählt haben.

Sich nachmittags aber wirklich an den PC zu setzen oder ins Stadtarchiv zu fahren, hat dann doch so einige Überwindung der eigenen Faulheit gekostet. Wenn man jedoch einmal im Thema drin war, wollte man eigentlich nicht so rasch aufhören.

Es hat auch wirklich viel Zeit und Stress gekostet, an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können. Letztes Jahr wurde auf unserer Schule eine Geschichtswerkstatt, eine Art Geschichts-AG, gegründet. Dadurch hatte ich dann auch einige Erfahrungen gesammelt, wie beispielsweise, das Auswerten von Quellen aus dem Stadtarchiv.

Um ganz ehrlich zu sein, möchte ich sagen, dass ich voraussichtlich nicht mehr, jedenfalls nicht in nächster Zeit, am Geschichtswettbewerb teilnehmen werde, da ich finde, dass ich nicht mehr so viel Zeit für andere Sachen hatte.

Erfahrungsbericht: (Agathe)

Dank des Geschichtswettbewerbes habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema „die Neusser Augustinerinnen„ beschäftigt, was ich ehrlich gesagt sonst nie gemacht hätte.

Mir persönlich haben die ganze Recherchen und die Interviews sehr viel Spaß gemacht.

Es war zwar sehr viel Arbeit, was mir auch schon von Anfang an bewusst war, jedoch gab es nie einen Termin den ich nicht wahr genommen habe, nur weil ich einfach keine Lust hatte.

Etwas was ich aber ehrlich zugeben muss ist, dass ich nicht immer mit sehr viel Überzeugung zu unseren Terminen, ins besondere zu denen im Stadtarchiv, hingegangen bin und mich doch einige Male zusammenreißen musste nicht einfach abzusagen.

Doch sobald ich mich hingesetzt und angefangen habe, die ganzen Berichte durchzulesen und mich wieder in die Arbeit zu vertiefen, wurde ich in eine Art Bann gezogen und es fiel mir schwer wieder aufzuhören.

Außerdem habe ich zum Beispiel aus den Interviews sehr viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt.

Doch obwohl mir die ganze Arbeit viel Spaß machte, bin ich mir nicht ganz sicher ob ich nächstes Mal wieder dabei bin, da die ganzen Arbeiten sehr viel Zeit beanspruchten und man auch viel Zeit damit „verlor“.

Doch bereuen tu ich es keineswegs, dass ich am Geschichtswettbewerb teilgenommen habe, da alles in allem eine Supererfahrung war und ein tolles Thema, mit dem ich mich das letzte halbe Jahr auseinandergesetzt habe.

 

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