Geschichte der Augustinerinnen

Die Geschichte der Neusser Augustinerinnen


(Schwester Johanna Etienne, Gründerin des Ordens)
Quelle: Fotoarchiv des Stadtarchiv Neuss

 

Aus Liebe zur Menschheit

Die Augustinerinnen und ihre Gemeinschaft existiert seit dem Jahre 1853

Von diesem Zeitpunkt bis heute besteht eine riesige Zeitspanne: Die Geschichte der Augustinerinnen.

Der heilige Augustinus:

Der Leitspruch des heiligen Augustinus über das Gemeinschaftsleben der Klöster, die er vor über 1600 Jahren gründete, lautete: „Cor unum et anima una in Deo = Ein Herz und eine Seele in Gott“. Augustinus kannte das menschliche Herz, das Verlangen nach Erfüllung, Verstandenwerden, Glück und Liebe.

Er hat selbst erfahren, wie das Sehnen nach Sinn, Harmonie, Geborgenheit und Liebe den Menschen in die Irre führen kann.

Augustinus war Professor für Rhetorik und mit einem überdurchschnittlichen Intellekt begabt. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand, las er dass neue Testament zum ersten Mal sehr intensiv. Niemand, selbst er nicht, hätte je gedacht, dass ihn dieses Buch so fesselt würde.

Jesus sprach ihn förmlich an. Augustinus ließ sich durch des heiligen Ambrosius taufen; von diesem Zeitpunkt an, war die Kirche sein Leben.

Als Bischof Hippo lebte er in der Gemeinschaft seiner Brüder und mit ihnen in Armut, Keuschheit und Gehorsam.

Die Regel, die Augustinus den Seinen gab, entspricht dem großen Gebot der Gottes- und Nächstenliebe

(„Das erste Ziel eures Zusammenlebens ist dieses, dass ihr in Eintracht im Hause wohnt und ein Herz und eine Seele in Gott seid.“ ) Viele Männer- und Frauenorden leben heute noch nach dieser Regel.

Johanna Etienne:

Im Jahre 1802 lösten „Kirchenhasser“ alle Klöster in Neuss auf. In diesen Jahren herrschte soziale Not. Die Ordenschristen, die für die Hilfebedürftigen da waren, wurden vertrieben.

Dies war ein schwerer Schlag. Die Not nahm mehr und mehr zu. Es existierte nur noch ein Hospital, in dem nicht nur Kranke, sondern auch „Geisteskranke“, alte Menschen, Menschen ohne Obdach und Waisenkinder untergebracht wurden.

Es herrschten schlechte Bedingungen.

Johanna Etienne, die Gründerin des Augustinerinnenordens wurde am 1. April 1805 in Grimlinghausen (Neuss) geboren. Ihr eigentlicher Name ist Magdalena, ihr Ordensname war Johanna. Sie wollte um Christi Willen den Armen, den Kranken, den Ausgestoßenen („den Randgruppen der Gesellschaft“) einfach Schwester sein.

Mit 17 Jahren trat sie in das Kloster der Cellitinnen in Düsseldorf ein. 1827 empfing sie das Ordenskleid. Am 20 Februar legte sie mit dem Jawort als Arme Christi zu leben, ihr Gelübde ab. Johanna war demütig und intelligent. Sie war furchtlos, wenn es um das Wohl der Kranken ging.

Mit 25 Jahren wurde sie beauftragt, mit der königlichen Regierung wegen des verlassenen Klosters der Karmeliterinnen zu verhandeln.

Sie hatte Erfolg; Friedrich Wilhelm II. schenkte der Gemeinschaft das Haus zur Einrichtung eines Krankenhauses. Einige Zeit später mussten die Nonnen aus Düsseldorf ein Dokument unterschreiben, welches sie vorher nicht gelesen hatten.

Sie dachten, sie bekamen einer anderen Gemeinschaft zur Hilfe, doch mit der Unterschrift bewirkten sie etwas anderes; sie hatten das gesamte Kloster und alle Rechte der Gemeinschaft abgetreten.

Nicht die einzige Situation, in der die Nonnen von der Stadt beraubt wurden. Erst am 27. Januar 1844 erklärte sich der Orden der Cellitinnen aus Düsseldorf nach der Regel des hl. Augustinus bereit, zwei Schwestern nach Neuss zu senden. Am 7. August 1844 trat sie aus dem Düsseldorfer Kloster aus, erhielt am 18. Dezember des Jahres die Genehmigung der königlichen Regierung und am 25. Januar die des Kölner Erzbischofs, Johannes von Geissel.

Die beiden Augustinerinnen (unter ihnen Johanna Etienne) begannen ohne jegliche gesicherte Grundlage, einfach nur mit dem Vertrauen zu Gott, ihren Dienst. Nicht umsonst kursiert heutzutage der Spruch

„Eine Nonne kann man nackt in der Wüste aussetzen und es wächst ein Kloster darum.“

Johanna Etienne erwartete in Neuss ein kaum aufzulösendes Durcheinander im Hospital, radikale Armut, Ungesichertheit, Unverständnis und eine tiefe menschliche Einsamkeit.

Sie hatte aber auch kein geordnetes bürgerliches Leben gesucht. Sie wollte Jesus, der die Kranken heilte, der die Kinder segnete, der den Sündern Verzeihung brachte, mit restloser Hingabe nachfolgen. Mutig machte sie sich in Neuss ans Werk. 1846 mussten sie sich entscheiden, ob die zurück nach Düsseldorf kehren wollen.

Schwester Franziska Gilges ging zurück, doch Schwester Johanna Etienne blieb trotz einer, rein menschlich gesehen, aussichtslosen Lage in Neuss, um weiterhin für die ihr Anvertrauten zu sorgen.

Im selben Jahr unterschrieb sie den Verzicht auf alle Rechte, die ihr als Mitglied des Düsseldorfer Klosters zustanden. Damit machte sie den Anfang all der Wohltaten die Neuss durch Nonnen erfuhr. Nun war sie völlig Schutz- und Mittellos. Sie machte die Erfahrungen die wohl jeder Held einmal gemacht haben muss, um Held sein zu können. Sie verstand, dass es einen riesigen Unterschied zwischen einem Beruf und einer Berufung gibt.

Die Berufung beinhaltet ebenfalls Demut, echten Gebetsgeist und Opferfreudigkeit, wohingegen ein Beruf mit Gehalt und Pflicht zu tun hat.

Johanna schlossen sich mit der Zeit viele Frauen an, sie wollten auch helfen. Doch sie konnte diesen jungen Menschen nicht einmal die Heimat einer kirchlich anerkannten Ordensgemeinschaft bieten; trotzdem trugen drei der Aspirantinnen seit 1848 das gleiche Ordensgewand wie ihre geistliche Mutter.) 1849 hatte die Gemeinschaft schon neun Schwestern.

Im selben Jahr brach eine große Cholera Epidemie in Neuss aus, auch darum kümmerten sich die Augustinerinnen unter Einsatz ihres Lebens.

1851 wurde die langersehnte und erbetene bischöfliche Approbation der jungen Gemeinschaft zuteil. Ein Jahr später wurde die Gemeinschaft durch die königliche Regierung anerkannt. So erfüllte sich der Wunsch, in die Kirche aufgenommen zu werden. Schwester Johanna leitete die Gemeinschaft.

Am 24. April 1858 wurde das sogenannte „Gütchen“ für 8000 Taler erworben. (Auf der Karte von Neuss am Ende der Arbeit zu finden.)

Die Augustinerinnen errichteten das Josefkloster darin. Das war dann die „Privat-Pflege-Anstalt für Geistes- und Gemütskranke weiblichen Geschlechts“.

1854 stelle Johanna ihre Schwestern unter den besonderen Schutz der Gottesmutter, von nun an trugen alle Schwestern den Namen Maria. Johannas größtes Anliegen war die Ehre Gottes und das Heil der Menschen. 1863 errichtete Mutter Johanna das Obertorkloster, welches jedoch klein und bescheiden gehalten wurde. Es musste am Gütchen angebaut werden, weil nur 12 Schwestern frei waren und es so viele zu versorgende Patienten gab.

Im Jahre 1868 wurde eine jüngere Schwester zur Generaloberin der Gemeinschaft gewählt, da Johanna sich gesundheitlich nicht mehr wohl fühlte. Nach der Abdankung wurde sie wieder ins Hospital zu ihren geliebten Kranken gebracht. Die neue Nachfolgerin war Mutter M. Crescentia.

Am 28. März 1881 verstarb Johanna Etienne im Hospital.

Sie wird unter dem Josefkloster beigesetzt und 1952, als das Kloster abgerissen wurde, hat man sie auf dem städtischen Friedhof begraben.

Das Kloster wurde 1900 durch einen Brand zerstört. Ein Jahr später waren es 259 Schwestern in der Diözese in Köln. Die Schwestern des Josefklosters erhielten einen eigenen Friedhof. Das „Gütchen“ blieb bis 1923 das Mutterhaus. 1927 wird die ehemalige Villa Leuchtenberg zum Kloster Immaculata.

Bis zum heutigen Tag befindet sich neben dem Kloster die bekannte * Sauerkrautfirma Leuchtenberg. Die Schwesterngemeinschaft wuchs immer schneller.

1932 wurde das Kloster durch den zusammenstürzenden Römerturm beschädigt. Die Nähschülerinnen blieben glücklicherweise verschont, doch Neuss verlor ein weiteres Wahrzeichen.

Das einzige, was noch bestehen blieb, war die Kapelle. 1933 hatte das Kloster 530 Schwestern und 75 Novizinnen. Die Stadtverwaltung kürzt den Schwestern das Gestellungsgeld auf 20 Reichsmark pro Monat. Sogar die Fahrkarten werden ihnen gestrichen. Selbst da, als sie fast gänzlich ohne Geld dastanden, gaben sie nicht auf.

Nur um anderen zu helfen bauten sie mit eigenen Händen wieder auf, was zerstört war und schafften es alleine mit so wenig finanziellen Mitteln allein durch ihren Glauben den Orden aufrecht zu erhalten und den Menschen weiter zu helfen. Allein dafür sind diese Frauen sehr zu bewundern.

Am 31. Mai 1938 kündigte die Stadtverwaltung den Augustinerinnen dann sogar das städtische Krankenhaus. Sie mussten das Krankenhaus innerhalb von einem Tag, bis zum 1. April 1938, räumen. Nun noch nicht mal mehr ein Haus. Es grenzt an ein Wunder, dass sie selbst das, scheinbar unversehrt, überstanden haben.

Zwei Jahre später müssen 30% der Schwestern zur Wehrmacht. Schon im Mai diesen Jahres erschienen die ersten Bomber.


* Die Geschichte dieser Firma ist Gegenstand eines Wettbewerbbeitrages anlässlich des Geschichtswettbewerbs 2003/04

"Das Leben ist ein Sauerkraut“ Marie-Curie-Gymnasium 2004

 


(Kriegsschäden am Kloster)
Quelle: Fotoarchiv des Stadtarchiv Neuss

 

Das Mutterhaus war bereits Anfang des Jahres mit Patienten belegt worden und im Neusser Alexianerkloster hatten sie seit 1942 eine Infektionsabteilung mit 127 Betten und eine innere Abteilung mit 60 Betten zu betreuen. Da es aber keine Neueintritte mehr zu verzeichnen gab, sank die Zahl der Schwestern, so dass es schon bald zu personellen Engpässen kam.

Aber wen kann dies wirklich wundern, bei den Umständen unter denen die Nonnen lebten? 1941 prüft die NS-Regierung die Kassenbücher der Augustinerinnen und treibt sie mit den hohen Steuerrückforderungen 1944 fast in den endgültigen Ruin.

Die Regierung nimmt denen, die die Gesellschaft am Leben erhalten alles was sie noch übrig hatten. Kurz nach und während des Krieges, 1945, mangelt es den Nonnen an allem. Es fehlten Betten, die einfachsten Medikamente und Apparate.

Selbst unter diesen Umständen bewiesen die Nonnen was für Helden sie sind. Ohne eigene Überlebenschancen begleiteten sie die schwer erkrankten in die Bunker. Sie verpflegten selbst die hoffnungslosesten Fälle und erkrankten dabei selbst.

Trotzdem kümmerten sie sich um die Patienten bis zum eigenen Tod. Danach richtete die Stadt Neuss bald eine neue Station ein. Papst Pius XII. modernisierte nach Aufforderung die Schwestern und ihre Tracht im Jahre 1960. Zwei Jahre später richteten sich die Schwestern ein Erholungsheim für die Nonnen in Münstereifel ein.

 


(Kloster Immaculta, vor 1965)
Quelle: Fotoarchiv Stadtarchiv Neuss

 

(1966 gibt es nur noch 556 Schwestern in Deutschland.) Trotzdem gründet die extrem geschrumpfte Genossenschaft in den 60er Jahren eine Mission in Burundi, die während des gefährlichen Bürgerkriegs tatkräftig von Dr. Hüsch unterstützt wurde.

Seit dem Jahre 1968 gibt es das Johanna Etienne Krankenhaus in Neuss, welches den Namen der würdigen Frau zur Ehrung trägt.

 


( Neubau des Krankenhauses 1968)
Quelle: Privatarchiv Hirsch, Neuss

 

Zu Johanna Etiennes 100. Geburtstag benennt die Stadt Neuss eine Straße in Grimlinghausen nach ihr (Johanna-Etienne-Straße).

1982 wurde eine Gedenkplatte am Geburtshaus angebracht, welches sich auf der Norfer Straße 34 befindet.

 

Gedenkplatte


 

13 Jahre später erhält die Augustinerinnengemeinschaft den Hermann-von-Hessen Preis.

2002 wird die Stiftung „Cor Unum- Bewahrung des Erbes“ von den Augustinerinnen, aufgrund des Nachwuchsmangels, gegründet.

Die Krankenhäuser der Augustinerinnen werden zwei Jahre später zusammengefasst, dazu gehört ebenfalls das Krankenhaus der Alexianerbrüder, ein Akutkrankenhaus: das „Johanna Etienne“ Haus in Weißenberg (Das Johanna-Etienne Krankenhaus); drei psychiatrische Einrichtungen: St. Alexius und St. Josef in Neuss und die Klinik Königshof in Krefeld; Pflege-, Behinderten- und Seniorenheime: Haus St. Georg, Haus Raphael, Johannes von Gott, Haus Martin, Haus Stephanus und Vinzenz von Paul.

2005 wird aufgrund des 200. Geburtstages eine Erläuterungstafel am Straßenschild in Grimlinghausen angebracht und die Augustinerinnen erhalten ein silbernes Stadtsiegel. 2008 beschäftigt der Zusammenschluss aller Krankenhäuser fast 4000 Leute.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich vieles verändert, die Armut hat nun ein anderes Gesicht in Deutschland. Im Laufe der 140jährigen Geschichte des Augustinerinnenordens haben viele Frauen beschlossen, dem Orden beizutreten, sich Gott zur Verfügung zu stellen. In diesem Orden ist vieles anders geworden.

Was jedoch geblieben ist, sind die Eckpfeiler, auf die die Stifterin ihr Werk baute: das Evangelium Jesu Christi und die Weisungen des Regelvaters Augustinus.

Heute arbeiten die Schwester in Psychiatrischen Kliniken, Akutkrankenhäusern, Altenheimen, Sozialstationen, Pfarreien, Kindergärten, Kunsterwerkstätten, Nähschulen, Hostienbäckereien, Missionsstationen in Afrika und in ihrem eigenen Kloster und ganz wichtig im Sterbehospiz in Neuss.

(Vgl. hierzu unseren Bericht über den Besuch dieses Hospizes)

Es leben über 300 Schwestern in dem Orden, den Mutter Etienne, ausgerüstet mit einem kaum zu überbietenden Gottvertrauen, 1844 ins Leben rief.)

Die folgende Schilderung haben wir aus dem Interview entnommen, dass wir am 11.12.2008 im Kloster Immaculata in Neuss geführt haben. Der volle Wortlaut des Interviews befindet sich auf einem Diktiergerät von Carina Marquardt. Leider kann das Gerät dieses Interview nicht auf CD ROM Brennen.

 


Kurz vor unserem Interview. Von links nach rechts:

Die Schwestern Tabita, Praxedis, Maria Goretti, Adelheit
und Getraud)

Quelle: Privat Carina Marquardt

 

Der Ruf zum Ordensleben bedeutet, die Sehnsucht Gott zu lieben, die Sehnsucht ihm ganz und gar zu gehören, die Sehnsucht seine Liebe zu empfangen und weiterzugeben zu verspüren. Der Kern des Ordenslebens ist die ungeteilte Liebe zu Gott und zu Jesus Christus.

Um in den Orden aufgenommen zu werden, muss man ein halbes Jahr ein Postulat machen. Ein Postulat ist das praktische Kennenlernen der Gemeinschaft. Nach der Postulatszeit bekommt man das Ordenskleid überreicht.

Dann beginnt das zweijährige Noviziat, die Schule des Noviziates ist die Einführung in das geistliche Leben, in die Spiritualität des Heiligen Augustinus, in das Glaubensleben der Kirche und in die existentielle Bedeutung der katholischen Räte: Armut, Keuschheit und Gehorsam.

Doch auch durch Praktika erhält man einen Einblick in die verschiedenen Aufgaben der Ordensgemeinschaft. Nach dem Noviziat legt die Novizin das Versprechen ab, sich redlich zu bemühen, nach der Heiligen Augustinus arm, keusch und gehorsam zu leben.

In den nächsten fünf Jahren kann die Jungprofess, je nach Begabung und Wunsch eine Ausbildung für die speziellen Aufgaben des Ordens erhalten.

Der Hauptakzent des Ganzen ist die Vertiefung des geistlichen Lebens. Nach frühestens fünf und spätestens neun Jahren zeitlicher Profess muss sich die Schwester mit ihren Obern entscheiden, ob sie die ewigen Gelübde ablegen will.

Wegen der inneren Verbindung mit der Kreuzeshingabe Christi findet die ewige Profess innerhalb einer Eucharistiefeier statt.


Der Tag einer Augustinerin sieht wie folgt aus: sie steht um 5 Uhr auf. Der Tag wird mit Gebeten eröffnet. Das Tagwerk wird mit Eucharistiefeiern und Meditationen begonnen, sie stets nach dem Gelübde: Keuschheit, Gehorsamkeit und Armut gestaltet sind.

Die Augustinerinnen sind nicht die Art von Nonnen, die nur für Gott leben, sie leben für die Gemeinschaft und für den Dienst am Nächsten. Freizeit und Zeit für ihre persönlichen Gebete haben die Nonnen bis 11:45 Uhr, bevor sie ihren mehrstündigen Arbeitstag antreten. Zum Mittagessen kommen sie wieder in der Kapelle zusammen.

Um 18:30 Uhr wird die Vesper gefeiert, zwischenzeitlich gehen die Nonnen den vielfältigen Arbeiten nach. Wenn keine Nachtdienste zu erledigen sind oder kein Patient zu versorgen ist, kommen sie nach dem Abendessen und kleinen Kreisen zusammen und meditieren, lesen gemeinsam in der Bibel oder informieren sich über politische aktuelle Ereignisse.

Das Leben miteinander im Orden beschreiben die Schwestern als sehr harmonisch. Sie erzählen uns, dass selbst die großen Meinungsverschiedenheiten beim nächsten gemeinsamen Gebet vergeben und vergessen sind. Die Musik und ihr gemeinsamer Glaube hält sie so dicht zusammen, wie sie seit Jahren sind.

 

Quellenverzeichnis

1) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

2) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv Seite: 3

3) Quelle: Internet Homepage der Augustinerinnen www.neusser-augustinerinnen.de „Wer sind wir“ à Spiritualität

4) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv Seite 3 – 5

5) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv Seite 6 – 7

6) Quelle: Internet Homepage der Augustinerinnen www.neusser-augustinerinnen.de „Wer sind wir“ à Ursprung

7) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

8) Quelle Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv: Seite 9-12

9) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv

10) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

11) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

12) Interview mit Dr. Hüsch am 19.1.2009

13) Quelle: Novaesium, Neusser Jahrbuch für Kunst Kultur und Geschichte S.222

14) Quelle: Novaesium, Neusser Jahrbuch für Kunst Kultur und Geschichte S.222

15) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

16) Quelle: Kirchenzeitung Köln 28/04 9.Juli 2004 Augustinus-Kliniken gGmbH

17) Quelle: Novaesium, Neusser Jahrbuch für Kunst Kultur und Geschichte S.222

18) Quelle: Geschichte der Augustinerinnen Karl, Kreiner 1985, Neuss, Signatur K6d/5 Stadtarchiv

19) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv Seite 13 – 16

20) Quelle: Augustinerinnen Mutterhaus in Neuss (Herausgegeben aus Anlass des 100. Todestages von Mutter Johanna Etienne) Signatur K6d/10 Stadtarchiv Seite 21 – 22

21) Quelle: Interview mit einer Augustinerin am Tag der offenen Tür des Johanna Etienne Krankenhauses in Neuss am 26.10.2008 Hinweis Interview als CD ROM der Arbeit beigefügt

 

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Johanna Etienne

 

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